Unsere Kirche St. Marien ist in der Regel

montags bis donnerstags von 8.00 bis 14.00 Uhr und
freitags 8.00 bis 12.00 Uhr

geöffnet. In dieser Zeit stehen Ihnen auch gerne Mitarbeiter für eine Kirchenführung zur Verfügung. Falls Sie doch mal vor verschlossener Tür stehen sollten, fragen Sie einfach im Gemeinderaum (direkt am Kirchplatz, die Hausnummer 80) oder im Kirchenbüro auf der gegenüberliegenden Straßenseite nach. 

In der Marienkirche in Loitz feiern wir unsere Gottesdienste von Ostern bis Ewigkeitssonntag.

Das romanische Portal der Marienkirche erinnert an die lange Baugeschichte dieses Gotteshauses. Wohl weit vor dem Jahr 1200 gab es die erste Marienkirche. Später wurde die Kirche mit gotischen Gewölben versehen. Seit dem 13. Jahrhundert ist die Baugeschichte gut am Gebäude ablesbar. Sophie Hedwig, die letzte Herzogin von Pommern Wolgast, erweiterte die Kirche nach Osten um drei Joche, um so Platz für ihren Fürstenstuhl zu haben. 1701 brannte der Kirchturm nieder.

Zwischen 1718–1725 gab es viele Ausbesserungsarbeiten. Damals kam ein Altar mit Figuren des Stralsunder Meisters Elias Kessler in die Marienkirche. Während der napoleonischen Fremdherrschaft wurde die Kirche als Proviantmagazin genutzt und war ganz ruiniert. Bis 1833 dauerten die Arbeiten, um die Kirche neu nutzen zu können. Noch unter schwedischer Regierung wurde im Beisein von Ernst-Moritz Arndt der neue Altar eingeweiht. Er ist heute wieder neu, in seiner damaligen Schönheit zu sehen. Johann Gottfried Quistorp, der Greifswalder Lehrer von Casper David Friedrich, entwarf diesen neuen Altar und die Kanzel.

Heute bilden diese beiden Ausstattungsstücke zusammen mit der romanischen Taufe aus dem 12. Jahrhundert die liturgische Mitte des Gotteshauses. Die Gemälde am Altar hat Anton Heinrich Gladrow gemalt.

Die Orgel stammt aus dem Jahre 1941 von der Lübecker Firma Kemper. Seit 1980 hat die Kirchengemeinde St. Marien Loitz mit viel Eigenleistung und mit Hilfe vieler Spender aus Ost und West und besonders aus Loitz die Kirche vor dem Verfall gerettet.

Am 31.10.1987 kam ein neues goldenes Kreuz auf den Kirchturm – als Zeichen und Symbol für das Selbstverständnis der christlichen Gemeinde an diesem Ort – mitten im Sozialismus. Die Innenarbeiten konnten Ostern 1999 abgeschlossen werden.